Hintergrundinfos
Im September 2009 wurde der DVB-T2 Standard von ETSI als Europäische Norm unter EN 302 755 V.1.1.1 veröffentlicht. Die Kernpunkte sind:
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Nutzung von COFDM als Modulationsverfahren: Neben den von DVB-T bekannten 2K- und 8K-Modi kann auch ein 16K- oder ein 32K-Modus verwendet werden, der größere Gleichwellennetze erlaubt. Zudem ermöglicht der 16K- und 32K-FFT-Modus bei gleicher Größe des Gleichwellennetzes ein relativ gesehen kürzeres Guard Intervall, was zu einer gesteigerten Nutzdatenrate führt.
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Nutzung von 256-QAM: Bei DVB-T werden heute QPSK, 16-QAM und 64-QAM verwendet. Diese ermöglichen die Übertragung von 2, 4 bzw. 6 Bits je Symbol. DVB-T2 soll jedoch zusätzlich die Option für 256-QAM erhalten, was eine Übertragung von 8 Bit je Symbol ermöglicht. Die hierfür benötigte gesteigerte Signalfeldstärke wird teilweise durch die neue Vorwärtsfehlerkorrektur kompensiert.
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Neue Vorwärtsfehlerkorrektur: Durch Verwendung neuer Fehlerkorrekturmechanismen lässt sich die benötigte Signalfeldstärke für fehlerfreien Empfang erheblich reduzieren. Die Wahl fiel auf einen Code der Gruppe der LDPC-Codes (Low-Density-Parity-Check-Code).
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Einsatz von Multiple Physical Layer Pipes: Eine Physical Layer Pipe (PLP) ist ein Datenkanal bestimmter Robustheit, über den Daten übertragen werden können. Die Nutzung von Multiple PLPs macht es möglich, in einem einzigen Kanal Daten unterschiedlichster Art zu unterschiedlichsten Empfangsgeräten zu übertragen, z. B. HDTV zu Empfängern mit guter Empfangsantenne, SDTV zu kleinen Empfangsgeräten mit eingebauter Antenne, Radio zu Taschengeräten.
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Nutzung der MISO-Technik: MISO (Multiple Input – Single Output) verwendet für den Empfang mehrere Antennen und für das Senden eine Antenne. Durch Ausnutzung spezieller Kanaleigenschaften lässt sich die Robustheit des Signals erheblich steigern.
Modulator Interface (in Englisch)
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